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Zürcher Reform aus Sicht des Staatskirchenrechts

2004

  • Dr. Peter Karlen

Zürcher Reform aus Sicht des Staatskirchenrechts

in: Das Recht der Kirche. Zur Revision der Zürcher Kirchenordnung, Hrsg. Cla Re­to Famos/In­golf Dalferth, 2004, S. 11 ff

Die Bedeutung rechtlicher Fragen nimmt in der evangelisch-reformierten Kirche zu. Generell wächst das Bewusstsein, dass sich Theologie auch institutionell abbilden muss. Ob Kasualien für Ausgetretene, Wohnsitzpflicht im Pfarramt, Besoldungsfragen oder das Verhältnis von Kirchengemeinde und Landeskirche: Die Suche nach zeitgemässen, juristisch korrekten und theologisch verantworteten Lösungen stellt eine grosse Herausforderung dar. Die vorliegenden Beiträge nehmen zu ausgewählten Grundsatzfragen Stellung. Aus dem Inhaltsverzeichnis: Peter Opitz, Das Amt und die Ämter – eine Erinnerung an die Anfänge der reformierten Ämterlehre, Ruedi Gebhard, Kirchenordnung und Bekenntnis, Roland Diethelm, Die synodale Ordnung in historischer Perspektive, Hans Heinrich Schmid, Gründe und Hintergründe der Kirchengesetzgebung von 1963/67, Markus Anker, Kirche – Volksversammlung – Heiligenverein, Peter Karlen, Zürcher Reform aus Sicht des Staatskirchenrechts, Dieter Kraus, Kirchenordnungsrevisionen in der Schweiz, Ingolf U. Dalferth, Ekklesiologische Aspekte einer neuen Kirchenordnung, Cla Reto Famos, Anforderungen an eine Kirchenordnung aus praktisch-theologischer Perspektive, Alfred Frühauf, Die Kirchenordnung 2006 – das Projekt, Akzente, Hans-Ulrich Perels, Kirchenrecht und Nonprofit-Management. Was dringend zur Debatte stehen muss.